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G4Klimaneutraler Campus der Universität Konstanz

Bild: Copyright Dagmar Schwelle

Fortschritt

  • Nicht begonnen
  • Planung
  • Umsetzung
  • Abgeschlossen

Klimaschutzbericht

Bericht: 1.7.2023 31.12.2023
9. Klimaschutzbericht (01/24)

Statusbeschreibung

Der letzte Austausch mit Uni/HTWG und weiteren Akteuren zu den jeweiligen Klimaneutralitätszielsetzungen erfolgte am 27. November 2023. Die Maßnahme läuft aufgrund hoher Verknüpfungspotenziale zum städtischen Handeln auf Austauschebene weiter. Die konkrete Umsetzung obliegt jedoch überwiegend der Landesebene.
Bericht: 1.1.2024 30.6.2024
10. Klimaschutzbericht (07/2024)
Der Bericht enthält keine Daten für diese Maßnahme.

Beschreibung

Ziel der Maßnahme ist es, bis 2035 für eine klimaneutrale Wärme- und Stromversorgung der Universitätsgebäude zu sorgen.

Ausgangslage: Als öffentliche Einrichtung hat die Universität eine Vorbildfunktion zu erfüllen. Zudem ist sie als Großverbraucher entscheidend für die künftige Wärmeversorgung der Gesamtstadt. Eine ausführliche Beschreibung der Klimaschutz-Aktivitäten der Universität und von deren Rolle in der Konstanzer Klimaschutzstrategie findet sich in Kapitel 7.4.

Maßnahmenbeschreibung: Mögliche Maßnahmen zur Erreichung einer klimaneutralen Energieversorgung und eines klimaneutralen Campus lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Erarbeitung einer Transformationsstrategie für den Unicampus
    • Wärmeplanung für Campus und Unigebäude
    • Transformation der Wärmeversorgung auf innovative erneuerbare Wärmenetze
  • Erstellung von Potenzialanalysen zu erneuerbaren Energien, etwa der Nutzung von Tiefengeothermie und Seewärme.
  • Entwicklung einer Sanierungsstrategie für den gesamten Gebäudebestand bis zum Jahr 2035 inkl. detaillierter Pläne (Betroffene Gebäude, Zeiträume, konkrete Maßnahmen, grobe Kostenplanung). Die Sanierungsmaßnahmen haben u.a. zum Ziel, die Vorlauftemperatur auf etwa 55°C zu senken, um den Einsatz erneuerbarer Energien zu ermöglichen („Niedertemperatur-ready“).
  • Entwicklung und Etablierung eines Berechnungsmodells zur Bewertung der Sanierungsinvestitionen auf Basis von Gesamtbetriebskosten und Lebenszykluskosten und unter Berücksichtigung der Klimafolgekosten in Höhe von zurzeit (2021) 195 Euro/Tonne CO2-Äquivalent
  • Potenzialanalyse zur Nutzung von PV auf noch nicht genutzten Dächern, Beseitigung von Restriktionen (u.a. Statik und Denkmalschutz) und rascher Ausbau (bzw. Dachflächenbereitstellung für den Bau) von PV-Anlagen bis 2030.
  • Einsatz von ressourcenschonenden Materialien im Neubau: bspw. Umsetzung von Neubauprojekten in Holzmodulbauweise
  • Weiterführen der Projekte zur Nutzersensibilisierung in Kooperation mit dem Studierendenwerk
  • Umsetzen eines nachhaltigen Mobilitätskonzepts für die Anbindung der Universität
  • Effizienz bzgl. Anschubkosten

  • Gesellschaftlicher Wandel (Wirkungstiefe)

  • Zusatznutzen

    Vorbildwirkung, Imagegewinn, Regionale Wertschöpfung

  • Priorität

  • CO₂-Minderungspotenzial der Maßnahme

  • Finanzierung

    BEW Bundesprogramm effiziente Wärmenetze KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau

Zusammenfassung und Kontakte

Zeitleiste

1.1.2022 → 31.12.2025

Zuständige Organisationen

Handlungsfeld

Letzte Aktualisierung 27.11.2023