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K7Unterstützung eines regionalen Ernährungsrats (Zuständigkeit LK-KN)

Bild: (c) Achim Mende

Fortschritt

Gestrichen/verschoben

Von Seiten der Stadt Konstanz abgeschlossen. An den Landkreis weitergegeben. Dort gegebenfalls Aufnahme in dessen Klimaschutzkonzept sowie Umsetzung unter Mitwirkung der Stadt Konstanz.

Klimaschutzbericht

Bericht: 1.7.2023 31.12.2023
9. Klimaschutzbericht (01/24)

Statusbeschreibung

Ungeändert (Weitergabe an Landkreis).
Bericht: 1.1.2024 30.6.2024
10. Klimaschutzbericht (07/2024)

Statusbeschreibung

Für eine tatsächliche Veränderung von Ernährungsgewohnheiten wird die Verantwortung auf Landkreisebene gesehen, da Essen für die Gemeinschaftsverpflegung teils auch von außerhalb des Stadtgebiets bezogen wird. In Konstanz (Stadtgebiet) gibt es Bestrebungen zum Etablieren eines sog. "Ernährungsrats". Sollten diese weiter Gestalt annehmen, wird dies im 11. Klimaschutzbericht aufgegriffen.

Beschreibung

Ziel der Maßnahme ist die Gestaltung einer klimafreundlichen und gesunden Lebensmittelversorgung. Die Umweltauswirkungen städtischer Lebensweisen werden minimiert, die Lebensqualität der BürgerInnen erhöht und die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt gefördert.

Ausgangslage: Im Durchschnitt ist die Ernährung für knapp 2 der 11 Tonnen des individuellen CO2-Abdrucks verantwortlich und bietet ein hohes CO2-Einsparpotenzial. Die lokalen Rahmenbedingungen unserer Ernährung werden durch Entscheidungen der Politik beeinflusst. Es gibt bereits GastronomInnen in der Stadt Konstanz, die eine nachhaltige Ernährung zum Ziel haben, jedoch erfolgt dies punktuell und ohne übergreifende Ernährungsstrategie. Die beiden Landkreise Konstanz und Bodenseekreis sind Bio-Musterregion mit zahlreichen ökologisch wirtschaftenden Betrieben. In der Direktvermarktung über Wochen- und Bauernmärkte, zahlreiche Hofläden und Abokisten bestehen vielfältige Angebote.

Maßnahmenbeschreibung: Der Landkreis Konstanz führt eine nachhaltige und ökologische Ernährungsstrategie ein. Zentrale Maßnahmen sind die Weitergabe von Wissen und die Vernetzung der Akteure. Ein erster Schritt, um das Thema Ernährung auf die politische Agenda zu bringen, ist die Einrichtung von Institutionen wie Ernährungskoordinatoren oder eines Ernährungsrats, wozu es in Konstanz bereits erste Ansätze gibt. Auch die Stadt Konstanz kann durch unterstützende und vernetzende Maßnahmen das lokale Ernährungssystem entscheidend beeinflussen. In neuen Gewerbegebieten kann die Stadt die Vergabekriterien auf nachhaltige Betriebe festlegen (vgl. Handlungsprogramm Wirtschaft). Über finanzielle Maßnahmen wie Förderungen, Gebühren und Steuern kann weitere Lenkungswirkung erzielt werden.

Handlungsschritte:

  • Einrichtung eines regionalen Ernährungsrats
  • Analyse der derzeitigen Ernährungsstruktur in der Stadt Konstanz
  • Abstimmung einer übergreifenden Ernährungsstrategie
  • Erstellung eines langfristigen Handlungsprogramms
  • Effizienz bzgl. Anschubkosten

  • Gesellschaftlicher Wandel (Wirkungstiefe)

  • Zusatznutzen

    Regionale Wertschöpfung, Biodiversität, Gesundheit

  • Priorität

  • CO₂-Minderungspotenzial der Maßnahme

  • Finanzierung

    ggf. via „Bio-Musterregion“ (Landkreis Konstanz)

Zusammenfassung und Kontakte

Zeitleiste

1.1.2024 → 31.12.2030

Zuständige Organisationen

Letzte Aktualisierung 21.06.2024